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Verblasste Spuren

Obermayer German Jewish History Award 2015 

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cover webWenn man heute durch das thüringische Altenburg geht, wird man kaum Spuren jüdischen Lebens finden. Der Name „Jüdengasse“ weist auf eine jüdische Vergangenheit hin, genauso wie die Flurbezeichnung „Jüdengrund“. An verschiedenen Stellen der Stadt zeigen „Stolpersteine“ von Gunter Demnig, wo einst Juden lebten, auf dem Friedhof kündet eine Tafel von 99 Zwangsarbeitern und in der Pauritzer Straße erinnert eine Tafel an den ehemaligen jüdischen Betsaal – viel mehr Hinweise auf eine jüdische Vergangenheit Altenburgs aber wird man nicht finden. Fast schon könnte man meinen, jüdisches Leben hätte in Altenburg nicht oder kaum existiert. Zu Unrecht! Denn gerade im 19. und 20. Jahrhundert drückten jüdische Altenburger der Stadt ihren eigenen Stempel auf, prägten sie und gestalteten sie aktiv mit.

Im Jahr 2004 veröffentliche der inzwischen verstorbene Ingolf Strassmann sein Buch „Die Juden in Altenburg Stadt und Land“, welches erstmals umfassend Leben und Leid jüdischer Einwohner im Altenburger Land beleuchtete. Zehn Jahre später legt nun Christian Repkewitz mit seinem Werk „Verblasste Spuren...“ eine detaillierte Aufnahme von fast 200 Lebensbilder jüdischer Familien und Einzelpersonen aus Altenburg vor. Beginnend im Jahr 1869 widmet sich der Autor dem Entstehen neuen jüdischen Lebens in der Residenzstadt Altenburg nach der Vertreibung im Mittelalter, erzählt von Lebensläufen und Schicksalen. Dass diese eng mit der Zeit des Nationalsozialismus und dem Holocaust verbunden sind, zeigt schon die zeitliche Einordnung. Anhand von eigenen Berichten der Betroffenen oder ihrer Angehörigen, zahlreichen Archivquellen und grafischen Elementen versucht Christian Repkewitz, Lebens- und Leidenswege jüdischer Einwohner Altenburgs zu beleuchten sowie ihr Leben und ihr Wirken in Erinnerung zu halten.

Kurztitel: Verblasste Spuren...
Langtitel: Verblasste Spuren - Lebens- und Leidenswege jüdischer Einwohner der Stadt Altenburg von 1869 bis 1945
Autor: Christian Repkewitz
Sprache: Deutsch
Verlag: Selbstverlag
Einband: Softcover
Seitenzahl: 288 (ohne Umschlag)
Format: 170 x 240 mm
ISBN: 978-3-00-047607-5
Veröffentlichung: 7. November 2014

Preis: 19,80 Euro  jetzt nur noch 15,00 Euro
(keine Umsatzsteuer-Ausweisung nach §19 UstG, zzgl. Verpackungs- und Versandkosten)



Titel wsIn seinem neuen Werk widmet sich Christian Repkewitz erneut den jüdischen Spuren im Altenburger Land. Der 2015 mit dem German Jewish History Award der Arthur Obermayer Foundation ausgezeichnete Autor beschreibt in „Verblasste Spuren… II“ die Lebens- und Leidenswege von jüdischen Einwohnern nicht nur der Stadt Altenburg, sondern des gesamten Landkreises Altenburger Land. Die vorliegende Dokumentation zeigt zum ersten Mal in diesem Umfang jüdisches Leben im Altenburger Land, gibt Einblicke in den Alltag, zeigt Verbindungen innerhalb der verschiedenen Städte und Gemeinde auf und versucht, die Lebenswege jüdischer Einwohner auch nach dem Verlassen des Altenburger Landes nachzuvollziehen.

Erneut sind in die Dokumentation eine ganze Reihe von eigenen Berichten ehemaliger jüdischer Einwohner des Altenburger Landes oder ihrer Angehörigen eingeflossen. Es waren gerade solche eigenen Darstellungen, die halfen, die spärliche Quellenlage auszugleichen.




Kurztitel: Verblasste Spuren... II
Langtitel: Verblasste Spuren... II: Lebens- und Leidenswege jüdischer Einwohner des Altenburger Landes von 1869 bis 1945
Autor: Christian Repkewitz
Sprache: Deutsch
Verlag: Selbstverlag
Einband: Softcover
Seitenzahl: 528 (ohne Umschlag)
Format: 170 x 240 mm
ISBN: 978-3-00-054453-8
Veröffentlichung: 4. November 2016 (bis dahin nur Vorbestellungen möglich)

Preis: 28,00 Euro (keine Umsatzsteuer-Ausweisung nach §19 UstG, zzgl. Verpackungs- und Versandkosten)


Verpackungs- und Versandkosten

Buchversand Inland, unversichert: 5,50 Euro (1 Buch)
Buchversand Ausland, unversichert: 18,00 Euro (1 Buch)


Cover CBLKaum eine andere jüdische Familie hat in Altenburg so viele Spuren hinterlassen wie die Cohns, Buckys und Levys. Über Jahrzehnte hinweg gehörten die Familienmitglieder zu den herausragenden Vertretern jüdischen Lebens in der Residenz- und späteren Landeshaupt- bzw. Kreisstadt Altenburg. Dank des glücklichen kaufmännischen Händchens und dem damit einhergehenden Wohlstand und dem Gefühl der gesellschaft lichen Verpflichtung folgend unterstützte die Familie vielfältige gemeinnützige Zwecke, so z.B. durch die Förderung des Landestheaters, die Unterstützung einzelner Künstler, einer kostenfreien Schülerspeisung im Erfrischungsraum des Kaufhauses M. & S. Cohn, Weihnachtsfeiern für Kinder aus bedürftigen Familien oder der Beteiligung an christlichen Sammlungen.

Gerade vor dem Hintergrund des großen Renommees unverständlich erscheint in der Rückschau der spätestens 1930 einsetzende Prozess der Ausgrenzung, Anfeindung und schließlich der Verfolgung. Waren die Vertreter der Familie bislang im posi ti ven Sinne das Zentrum jüdischen Lebens in Altenburg, gerieten sie nun in den Fokus der nationalsozialistischen Hetze. Besonders tragisch ist wohl eine Erkenntnis: Obwohl die Familie über ausreichend Vermögen verfügte, um sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, war doch die Bindung an die Heimat stärker und vielleicht die Sicht auf die Umwälzungen durch das nationalsozialistische Terrorregime zu naiv.

Die in diesem Werk erzählte Lebens- und Leidensgeschichte der Familie zeigt den großen Verlust auf, den die Stadt Altenburg und ihre Gesellschaft durch national sozialistische Verfolgung, Vertreibung und Ermordung erlitten haben. Die Cohns, Buckys und Levys stehen hier beispielhaft für viele – viel zu viele – andere Juden.

Dieses Buchs ist Bestandteil des Projekts "Cohn - Bucky - Levy" zwischen dem Landestheater Altenburg, TV Altenburg, dem Autor und weiteren Projektpartnern.

It is no exaggeration to claim that for decades the most influential and renowned Jewish citizens of Altenburg were members of the families Cohn, Bucky, and Levy. Thanks to their exceptional commitment to civic, social and cultural causes, the Cohns, Buckys, and Levys were acknowledged by and popular with the council and general population alike. In light of this popularity, the process of marginalisation, hostility, and eventually persecution, which began in 1930 at the latest, seems even more incomprehensible in retrospect. Although the members of the family had been at the heart of Jewish life in Altenburg, after 1930 they started to become the focus of National Socialist smear campaigns. There is proof that at least seven of the family members died in exile or were murdered by the National Socialist machinery of death; only one child of the Buckys and three children of the Levys was able to escape in time. This book tells the story of this Jewish family and their successful department store.

Titel: Cohn - Bucky - Levy: Rastlos vorwärts!/Cohn - Bucky - Levy: Tirelessly onwards!
Autor: Christian Repkewitz
Sprache: Deutsch/Englisch
Verlag: Selbstverlag
Einband: Softcover
Seitenzahl: 184 (ohne Umschlag)
Format: 170 x 240 mm
ISBN: 978-3-00-055923-5
Veröffentlichung: 1. März 2017 

Preis: 16,90 Euro (keine Umsatzsteuer-Ausweisung nach §19 UstG, zzgl. Verpackungs- und Versandkosten)


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Buchversand Ausland, unversichert: 7,00 Euro (1 Buch)


titelneu

Am 16. Juni 1938 wurde Israel Soltes aus Altenburg im Zuge der "Juni-Aktion" verhaftet und in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt, für den 28. Oktober 1938 standen 54 Menschen aus Altenburg und Meuselwitz auf einer Ausweisungsliste der "Polenaktion" und die Pogromnacht am frühen Morgen des 10. November 1938 bedeutete nicht nur das Ende des jüdischen Betsaals und der "Nachmittagsschule" für jüdische Kinder in der Pauritzer Straße, sondern brachte auch knapp 30 Menschen aus Altenburg, Gößnitz und Meuselwitz in Polizeihaft, bevor 17 von ihnen am 11. und 12. November 1938 in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt wurden. Diese drei antisemitischen Aktionen haben das Gesicht der Stadt Altenburg und die Leben vieler Menschen verändert.

Die Erinnerungsschrift "Schicksalsjahre" beleuchtet den Verlauf der Aktionen, ihre Opfer und deren Schicksal. Umfangreiches Bildmaterial und Illustrationen des Künstlers Anthony Lowe runden die Dokumentation ab.

On 16th June 1938, Israel Soltes from Altenburg was arrested in the course of the "Juni-Aktion" and deported to Buchenwald concentration camp, 54 people from Altenburg and Meuselwitz were on a list of expulsion of the "Polenaktion" on 28th October 1938 and The Pogrom Night in the early morning of 10th November 1938 not only marked the end of the Jewish prayer room and the "afternoon school" for Jewis children in the Pauritzer Straße but also brought close to 30 people from Altenburg, Gößnitz and Meuselwitz in police custody, before 17 of them were transferred to Buchenwald concentration camp on 11th and 12th November 1938. These three anti-Semitic actions have changed the face of the town of Altenburg and the lives of many people.

The memorial brochure "Days of fate" illuminates the course of the actions, the victims and their fate. Extensive images and illustrations by artist Anthony Lowe complete the documentation.

Titel: Schicksalstage / Days of fate
Autor: Christian Repkewitz
Sprache: Deutsch/Englisch
Verlag: Selbstverlag
Einband: Softcover
Seitenzahl: 96 (ohne Umschlag)
Format: 170 x 240 mm
ISBN: 978-3-00-061146-9
Veröffentlichung: 28. Oktober 2018 (bis dahin nur Vorbestellungen möglich)

Preis: 11,90 Euro (keine Umsatzsteuer-Ausweisung nach §19 UstG, zzgl. Verpackungs- und Versandkosten)

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