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Verblasste Spuren

Obermayer German Jewish History Award 2015 

Neue Richtlinie zur Förderung der Jugendarbeit verabschiedet

Am gestrigen Dienstag, 23. November 2010, hat der Jugendhilfeausschuss in öffentlicher Sitzung eine neue Richtlinie zur Förderung der Jugendarbeit beschlossen. Das Regelungswerk, welches zunächst bis 2014 Geltung hat, bildet die Grundlage für die Ausreichung von Zuwendungen für die offene Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, schulbezogene Jugendarbeit sowie Jugendverbandsarbeit. Dem Gremium lagen zwei Vorlagen vor - eine der Verwaltung und eine des Ausschusses selbst, den die Mitglieder des Unterausschusses Jugendförderplan vorbereitet hatten.

Grundsätzliches Anliegen beider Vorlagen war, die bis zum 31. Dezember 2010 geltende Richtlinie zu überarbeiten und an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen. Große Unterschiede gab es dabei nicht, lediglich die Höhe der förderfähigen Personalkostenobergrenze und die Laufzeit waren strittig. Der Ausschuss folgte mit großer Mehrheit der eigenen Vorlage, mit der die Richtlinie - sofern sie nicht vorher durch den Jugendhilfeausschuss verändert wird - bis zum Ende des Jahres 2014 gültig ist. Das bedeutet für die Maßnahmeträger zumindest Planungssicherheit für die kommenden vier Jahre.

Es wird aber darauf ankommen, dass auch der am 31. Dezember 2010 auslaufende Jugendförderplan eine Fortschreibung erfährt. Hierüber wird der Kreistag in seiner Sitzung am kommenden Mittwoch, 1. Dezember 2010, zu befinden haben. Auch hierzu hat der Jugendhilfeausschuss eine eigene Vorlage eingereicht, die weitergehender ist, als die der Verwaltung. Trotz klammer Kassen sollte man nicht an der falschen Stelle sparen - der Bereich der Jugendhilfe gehört für mich dazu.